Gedanken
Ist es falsch, stolz zu sein?
· Fernando Reyes · 5 Min. Lesezeit

Stolz hat in der Kampfkunst einen zweifelhaften Ruf. Zu Recht, wenn er zur Selbstdarstellung wird. Zu Unrecht, wenn damit die stille Freude gemeint ist, an einer Sache über Jahre drangeblieben zu sein.
Besser als gestern
Der Maßstab im Training ist nicht der Partner und nicht der Lehrer, sondern die eigene Bewegung von letzter Woche. Diese Perspektive nimmt dem Vergleich seine Schärfe und macht Fehler zu Material statt zu Niederlagen.
- Lernen, um zu lernen – nicht, um zu gewinnen.
- Fehler machen dürfen und aus ihnen lernen.
- Mit Frust umgehen, ohne das Training zu verlassen.
Wenn das Ego leiser wird, wird die Bewegung deutlicher. Das ist keine Metapher, sondern eine sehr praktische Beobachtung auf der Matte.




